Handball-News

Berichte aus der Handball-Abteilung

Kastel ringt MSG Linden nieder

Die Handballer der TG Kastel setzten vergangenen Sonntag ihre bislang erfolgreiche Hinrunde fort und konnten einen dank einer starken zweiten Halbzeit souveränen Heimerfolg über den bislang Tabellendritten MSG Linden feiern. Durch den 28:22 (13:11) Erfolg grüßt Kastel nun von Platz drei.

Der Start in die Partie war geprägt von zwei starken Abwehrreihen. Beide Teams waren gut aufeinander eingestellt und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In der Deckung war man auf den wurfstarken Jannis Wrackmeyer gut eingestellt und ließ ihn nicht zur Entfaltung kommen. Doch auch im eigenen Angriff musste man sich jedes Tor hart erarbeiten. Doch Kastel spielte seine Angriffe geduldig aus und kam so variabel über mehrere verschiedene Positionen zum Torerfolg. Und mit fortlaufender Spieldauer hatte man immer weniger Mühe, sich brauchbare Torchancen zu erspielen. Leider zeigte man sich hier öfters zu nachlässig in der Chancenverwertung und verpasste es, sich einen leichten Vorsprung zu erspielen. Auch Linden wusste die sich bietenden Räume nun besser zu nutzen und konnte entscheidende 1:1-Aktionen immer wieder für sich entscheiden. Zum Ende der ersten Halbzeit schaffte es Kastel dennoch, sich eine 13:11 Führung zu erspielen.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief zu Gunsten der Kasteler. In der Deckung arbeitete man sehr beweglich und ließ dem Gast keine Entfaltungsmöglichkeiten mehr. Im Angriff ließ man sehr druckvoll den Ball laufen und stellte Linden ein ums andere Mal vor unlösbare Aufgaben. So lag man in der 42 Minute beim Stand von 20:14 bereits mit sechs Treffern in Front. In der Folge sollte die Führung sogar noch weiter anwachsen. Die Gäste kamen nun nicht mehr an das gezeigte Niveau der ersten Hälfte heran und waren so meist einen Schritt zu spät. Als man fünf Minuten vor dem Ende mit 28:19 in Führung war, bahnte sich ein Kantersieg an. Doch mit der Gewissheit des sicheren Erfolgs ließ man in der Schlussphase die Zügel etwas schleifen und so kam der Gast noch einmal dazu, Ergebniskosmetik zu betreiben. Alles in allem war insbesondere die zweite Halbzeit eine eindrucksvolle Mannschaftleistung, in der man in der Deckung ein hohes Niveau zeigen konnte.

Nach einem spielfreien Wochenende reist die Mannschaft zum bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Petterweil. Um hier etwas Zählbares mitzunehmen, wird die Mannschaft Bestleistung abrufen müssen.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (3), Hohmann (2), Holtkötter (3), Jungblut (3), Krause (4), Grzeschik (5/1), T. Fischer (2), Conrad, Klein (6/1), Reese

(Tobias Fischer)

Herren kommen per Buzzer-Beater zum Auswärtserfolg

Die Herrenmannschaft der TG Kastel konnte sich nach der Niederlage gegen Wiesbaden rehabilitieren und feierte einen 30:31 (17:15) Erfolg über den TSV Lang-Göns durch einen Treffer in letzter Sekunde durch Eric Krause.

Zu Beginn war man noch nicht voll fokussiert. So erspielte sich der Gegner in den ersten beiden Minuten gleich vier hundertprozentige Torchancen, die Torwart Tristan Dresen fast allesamt parieren konnte. Auch im Angriff spielte man dem Gegner den Ball zu oft in die Hände und so war man nach zehn Minuten beim Stand vom 7:5 für Lang-Göns noch gut bedient. Doch auch nach der folgenden Auszeit stellte sich zunächst keine Besserung ein. Im Zentrum stimmten die Absprachen nicht und man kassierte entweder das Kreisanspiel oder aber ließ die wurfstarken Rückraumspieler des Gegners unbedrängt werfen. Als man um Ende der ersten Halbzeit auf ein drei-Kreisläufer Konzept umstellte, stabilisierte sich das eigene Angriffsspiel und man konnte den Rückstand nach und nach aufholen. So war man zur Halbzeit beim Stand von 17:15 wieder in Schlagdistanz.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit fand Lang-Göns kaum ein Mittel gegen das Kasteler Angriffskonzept. Doch da man aber auch in der Folge zu viele Fehler in der eigenen Deckung beginn, pendelte sich der Vorsprung des Gegners bei zwei bis drei Treffern ein. Doch Kastel ließ sich nicht abschütteln und kam vor allem über die Emotionen wieder in die Partie. Zum Ende der zweiten Halbzeit waren es Felix Holtkötter und Tim Grzeschik, die immer wieder Verantwortung übernahmen und zu einfachen Toren kamen. Auch die Deckungs- und Torhüterleistung konnten mit Verlauf der zweiten Halbzeit verbessert werden. Lang-Göns wirkte mit fortlaufender Spieldauer immer ideenloser und als man vor allem das Kreisläuferspiel besser unterbinden konnte, war man acht Minuten vor dem Ende beim Stand von 29:28 wieder in Schlagdistanz. Knapp eine Minute vor dem Ende erzielte man den 30:30 Ausgleichstreffer. Der letzte Lang-Gönser Angriff blieb ohne Torerfolg. Hinzu kam eine Zeitstrafe gegen die Bank aus Ärger über einen nicht gegebenen Siebenmeter. So hatte man wenige Sekunden vor dem Ende in Überzahl die Chance, den Sieg perfekt zu machen. Und man behielt die Nerven und fand mit Eric Krause den freien Spieler, der den Ball wenige Sekunden vor dem Ende im Tor unterbrachte. Lang-Göns schaffte in den verbleibenden Sekunden den Ausgleich nicht mehr und so konnte Kastel einen am Ende glücklichen 30:31 Auswärtserfolg feiern.

Mit 12:6 Punkten steht Kastel nun auf dem vierten Tabellenplatz. Kommenden Sonntag empfängt man den Tabellennachbarn aus Linden. Die Mannschaft spielt nach dem Umbruch eine bislang starke Runde und wird den Kastelern alles abverlangen.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor): S. Fischer (4), Hohmann (2), Holtkötter (7), Krause (4), Grzeschik (6), T. Fischer (6), Conrad, Klein (1), Munck, Reese (1)

(Tobias Fischer)

Kastel kassiert Pleite in Wiesbaden

Vergangenen Samstag gastierten die Handballer bei den Landeshauptstädtern aus Wiesbaden. Gegen den letztjährigen Oberligisten musste man nach zunächst ausgeglichenem Beginn eine am Ende deutliche 33:25 (15:11) Niederlage hinnehmen und fand vor allem gegen das Tempospiel des Gegners keine Mittel. Der Beginn der Partie war zunächst ausgeglichen. Wiesbaden agierte mit viel Bewegung im Angriff und war insbesondere durch Kreuzungen erfolgreich. Doch auch auf Kasteler Seite fand man immer wieder die Lücke in der gegnerischen Abwehr. Immer dann, wenn man es schaffte den Ball schnell zu machen, konnte man sich gute 1:1 Situationen erarbeiten oder der Pass zum Kreis war frei. So war das Spiel nach knapp 15 Minuten beim Stand von 7:6 für Wiesbaden zwar noch ausgeglichen, Trainer Kalli Klein hatte aber dennoch schon Redebedarf. Denn in der Deckung agierte man viel zu passiv und das Spiel drohte zu kippen. In der Folge schaffte man es, in der Deckung etwas Stabilität zu gewinnen und war sechs Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 10:10 voll im Rennen. Doch in den letzten Minuten verzettelte man sich im Angriff zu häufig und musste nach Ballverlust schnelle Gegenstöße hinnehmen. Hinzu kam eine zeitweise doppelte Unterzahl, wodurch Wiesbaden es schaffte, sich bis zur Halbzeit auf 15:11 abzusetzen.

Der Start in Halbzeit zwei ging zunächst an Kastel. Dank drei Toren in Folge war man nach nicht mal fünf Minuten beim Stand von 14:14 wieder auf Tuchfühlung. Doch so schnell man sich herangekämpft hatte, so schnell war Wiesbaden wieder auf 19:15 enteilt. Immer wieder konnten sich die Wiesbadener durch ihre individuelle Klasse Torchancen erspielen. Spannend wurde es noch einmal, als Wiesbaden in der 43 Minute eine rote karte kassierte und man den darauffolgenden Siebenmeter zum 22:20 erzielen konnte. Die nun folgende Überzahl war sinnbildlich für das ganze Spiel. im Angriff beging man zu viele technische Fehler und in der Deckung war man oft dran, aber entscheidend unterbinden konnte man den Angriff nicht. Und so kam es, dass sich Wiesbaden, trotz Unterzahl, eine 25:20 Führung erspielen konnte.

Eine Hypothek, die sich als zu groß erwies. Wiesbaden spielte in der Folge wie entfesselt, während man auf Kasteler Seite keine Lösungen mehr fand. Grundsätzlich war das Kasteler Angriffsspiel zu durchschaubar, da von zu wenigen Positionen Torgefahr ausging. Aufgrund der hohen Anzahl technischer Fehler und einer teils mangelhaften Abwehrleistung, eine verdiente Niederlage.

Kommenden Samstag wartet mit Lang-Göns ein weiterer starker Gegner, die ebenfalls mit individuell starken Spielern besetzt sind. Um hier bestehen zu können, braucht es insbesondere wieder eine stabilere Deckung.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (4), Hohmann, Holtkötter (3), Jungblut, Panzer (4), Krause (1), Grzeschik (10/6), T. Fischer (1), Klein (1), Munck (1), Reese

(Tobias Fischer)

Kastel mit drittem Sieg in Folge

Im vorgezogenen Freitagabend Spiel konnten die Handballer der TG Kastel ihren dritten Sieg in Folge feiern und die TSF Heuchelheim verdient mit 34:30 schlagen.

Der Start in die Partie ging allerdings gehörig daneben. Heuchelheim spielte seine Angriffe geduldig aus und schaffte es immer wieder, das Deckungszentrum der Kasteler auseinander zu ziehen. Hier war man einfach zu passiv und gewährte den Rückraumspielern teils unbedrängte Abschlüsse. Als man nach sieben Minuten bereits 2:6 im Hintertreffen lag, war das erste Time-Out fällig. In der Folge war man deutlich aktiver in der Deckung und provozierte vermehrt technische Fehler beim Gegner. Auch in der Bewegung nach vorne kam man nun vermehrt zu einfachen Toren, sodass man nach zwölf Minuten beim Stand von 6:6 wieder voll im rennen war. Ab hier war es ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar kam man selbst immer wieder über schnellen Ballvortrag zu einfachen Toren, doch Heuchelheim fand immer wieder eine Lösung, da man das Zentrum meist zu weit öffnete und sich so 1:1 Situationen und Möglichkeiten über den Kreis boten. Doch kurz vor der Halbzeit gelang Kastel ein Doppelschlag und quasi mit dem Pausenpfiff erspielte man sich beim 17:15 einen zwei Tore Vorsprung.

In der zweiten Halbzeit konnte man sich schnell vom Gegner absetzen. Während sich bei Heuchelheim nun vermehrt Fehler im Angriff einschlichen, nutzte man diese auf Kasteler Seite gnadenlos aus und konnte sich innerhalb von neun Minuten fast vorentscheidend auf 23:17 absetzen. Doch anstatt nun schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, konnte der über die gesamte zweite Hälfte in Schlagdistanz bleiben. Auch, weil man im Angriff oft nicht clever genug spielte. Das Spiel drohte noch einmal spannend zu werden, als man kurz hinter einander zwei Zeitstrafen kassierte. Doch auch diese Phase überstand man schadlos. Auch, wenn Heuchelheim noch einmal alles probierte und zweitweise auf doppelte Manndeckung ging, hielt sich der Vorsprung konstant bei vier bis sechs Treffern. So konnte man das Spiel am Ende verdientermaßen mit 34:30 für sich entscheiden.

Kommenden Samstag gastiert man beim Oberligaabsteiger aus der Hauptstadt, der HSG Wiesbaden. Nach holprigen Saisonstart ist der Gegner nach drei Siegen in Folge in der Liga angekommen und wird mit vermutlich die bis dato schwerste Hürde für das Kasteler Team darstellen. Anpfiff ist am Samstag, den 09.11 an Elsäßer Platz in Wiesbaden. Wir hoffen, dass einige Anhänger die kurze Fahrtzeit auf sich nehmen um die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (2), Hohmann (3), Holtkötter (4), Beden (2), Panzer (8), Krause (3), Grzeschik (4/2), T. Fischer (3), Linke, Munck (3), Reee (2)

(Tobias Fischer)

Herren verlieren in Lumdatal, beweisen aber Moral

Vergangenen Sonntag kassierten die Handballer der TG Kastel ihre zweite Saisonniederlage. Gegen den Aufsteiger aus Lumdatal musste man sich trotz Halbzeitführung am Ende 29:25 (12:14) geschlagen geben und musste  insbesondere den fehlenden Wechselmöglichkeiten Tribut zollen.

Kastel fand gut in die Partie. In der Abwehr stand man wie auch schon in den vergangenen Partien sehr sattelfest und konnte sich nach und nach eine Führung erarbeiten. Hier funktionierte insbesondere das Spiel über Rechtsaußen Sebastian Fischer und Kreisläufer Eric Krause. Doch mit mehr als zwei Toren konnte man sich nicht absetzen. Insbesondere über den gegnerischen Mittelmann kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren.  Als man sich Mitte der ersten Halbzeit dazu entschloss, diesen in Manndeckung zu nehmen, brauchten die Kasteler einige Minuten, sich in der neuen Abwehrformation zu stabilisieren. Mit einer zwei-Tore Halbzeitführung hatte man alle Möglichkeiten in der eigenen Hand.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief zunächst zu Gunsten der Kasteler. Dennoch haderte man vor allem in dieser Phase mit zu vielen ausgelassenen Chancen. Nachdem man zwischenzeitlich mit 13:16 in Führung gehen konnte, kam ein entscheidender Bruch ins Kasteler Spiel. Ganze zehn Minuten blieb man ohne eigenen Treffer. Hinzu kamen teils haarsträubende Fehler in der Deckung, die es dem Gegner leicht machten, zum Torerfolg zu kommen. Der nächste Treffer gelang erst, nachdem der Gegner die 19:17 Führung übernommen hatte. Hier machten sich die fehlenden Wechseloptionen im Rückraum bemerkbar, die nochmal frischen Wind ins Kasteler Spiel hätten bringen können. In der Deckung musste man nun mehr Risiko gehen, um noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Doch Lumdatal ließ sich nicht mehr aus der Ruhr bringen und konnte die Partie am Ende 29:25 für sich entscheiden.

Man hat bis zum Schluss gekämpft, und in andere Besetzung hätte an sicher zwei Punkte entführen können. Die wird man sich in der Rückrunde wieder zurückholen!

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (3), Hohmann (1), Jungblut (1), Krause (3), Grzeschik (4), T. Fischer (2), Conrad, Klein (8/5), Munck (1), Reese (2)

(T. Fischer)

Kastel landet Auswärtserfolg in Hüttenberg

Bislang hatten die Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften immer gemein, dass es für Kastel nichts zu holen gab. Dies änderte sich vergangenen Sonntag, als Kastel dank deutlich verbesserter zweiter Halbzeit einen 19:25 (10:11) Erfolg über den Oberliga-Absteiger aus Hüttenberg feiern konnte.

Vom Start weg lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Kastel hatte von Beginn an Probleme, sich gegen die bewegliche Deckung der Heimmannschaft gute Torchancen zu erarbeiten. Die großzügige Linie der Schiedsrichter führte zu einer erhöhten Anzahl technischer Fehler, die den Gegner immer wieder den Anschluss herstellen ließen. Auch in der Deckung konnte man zu Beginn nicht an die gezeigte Leistung der Vorwoche anknüpfen. Insbesondere bei der Kreisläuferübergabe und dem individuellen Zweikampfverhalten offenbarte man immer wieder Schwächen. Dennoch konnte man mit zehn Gegentreffern zur Halbzeit leben, währenddessen man mit gerade mal elf geworfenen Toren noch einiges an Luft nach oben hatte.

Der Start in die zweite Halbzeit ging an Kastel. Schnell setzte man sich auf drei Treffer ab und auch wenn Hüttenberg kurzzeitig noch einmal auf ein Tor verkürzte, pendelte sich der Vorsprung nach und nach ein. Vor allem in der Deckung präsentierte man sich mit einer völlig anderen Körpersprache und kam zu einigen Ballgewinnen. Man hätte das Spiel schon zu einem früheren Zeitpunkt deutlicher gestalten können, doch einige ausgelassene Chancen verhinderten einen höheren Vorsprung. Doch der Gegner kämpfte bis zum Schluss und konnte die teilweise zu großen Lücken im Deckungszentrum immer wieder zu gelungenen Einzelaktionen nutzen. Gegen Ende ließ sich der Gegner aber zu einigen überhasteten Abschlüssen hinreißen. Dies nutzte Kastel, um vier Minuten vor dem Ende das erste Mal mit fünf Treffern in Front zu gehen und die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende konnte man einen verdienten 19:25 Auswärtserfolg feiern.

Kommenden Sonntag empfängt man den Aufsteiger aus Langenhain. Mit einem Sieg über Friedberg konnten sie ihre ersten Landesligapunkte sammeln und werden dementsprechend mit dem nötigen Selbstvertrauen anreisen, um etwas zählbares mitnehmen zu wollen. Man wird alles daran setzen, die Punkte in Kastel zu behalten um sich weiter von der Abstiegszone fern zu halten.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (3), Hohmann (3), Holtkötter (4), Jungblut, Panzer (2), Krause (2), Grzeschik, T. Fischer (2), Hartmann, Klein (8/3), Muck (1), Reese

(Tobias Fischer)

Kasteler Galavorstellung gegen chancenlose Friedberger

Am vergangenen Sonntag meldeten sich die Handballer der TG Kastel eindrucksvoll aus der Sommerpause zurück. Gegen völlig überforderte Friedberger präsentierte man sich über 60 Minuten als die klar bessere Mannschaft und schickte die Gäste mit einer 33:13 (16:6) Packung wieder nach Hause.

Kastel war von Beginn an auf den Punkt fokussiert. Im Angriff spielte man gegen die gegnerische 5:1 Deckung sehr zielstrebig und mit Zug zum Tor. Bereits nach fünf Minuten hatte man sich eine 4:0 Führung erspielt, eher der Gegner seinen ersten Treffer markieren konnte. Als kurz darauf per Siebenmeter das 4:2 erzielt werden konnte, schien Friedberg wieder den Anschluss herstellen zu können. Doch Kastel präsentierte sich in der Folge wahnsinnig fokussiert in der Deckung. Die Absprachen im Deckungszentrum funktionierten und auch die benachbarten Positionen waren immer zum Helfen bereit. Da man auch im Angriff immer wieder Lösungen parat hatte wuchs der Vorsprung von Minute zu Minute an. Bis zur 20. Minute erlaubte man dem Gegner gerade mal einen Treffer. Dies war auch der Verdienst eines starken Tristen Dresen im Tor, der etliche freie Bälle parieren konnte. Und schon vor Ende der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung beim 14:4 bereits zweistellig. Jeder auf dem Platz brannte und auch vermeidlich unerreichbare Bälle wurden noch erkämpft. So war die Partie bereits zur Halbzeit beim Stand von 16:6 fast entschieden.

Auf Kasteler Seite wollte man in der zweiten Halbzeit da ansetzen, wo man zuvor aufgehört hatte. Auch wenn der Angriff zu Beginn etwas stockte, die Abwehr stand weiterhin sehr sicher. Und spätestens nachdem Friedberg den Treffer zum 19:9 Markierte, sorgte Kastel für klare Verhältnisse. Bis kurz vor Ende der Partie legte Kastel einen 13:1!!! Lauf hin. Hier nutzte man insbesondere die eigenen Ballgewinne zu einfachen Gegenstoßtoren. Aus dem Spiel heraus war es heute Lukas Klein, der eine überragende Partie ablieferte und neben seinen zehn Treffern auch immer wieder den freien Nebenmann fand. Auch Neuzugang Lars Wykypiel zeigte im seinen ersten Saisonspiel insbesondere in der Deckung eine sehr engagierte Leistung.

Am Ende Stand ein 33:13 auf der Anzeigetafel und Kastel konnte einen souveränen ersten Saisonsieg feiern. Nun wird der Fokus auf das kommende Wochenende gerichtet. Hier gastiert man beim Oberliga Absteiger aus Hüttenberg. Diese konnten ihr erstes Saisonspiel knapp gewinnen. Um hier etwas Zählbares mitzunehmen, benötigt man eine genauso starke Abwehrleistung wie gegen Friedberg.

TG Kastel: Schiebener, Dresen (im Tor); S. Fischer (1), Hohmann (1), Holtkötter (2), Jungblut (1), Panzer (2), Krause (3), Grzeschik (1), T. Fischer (5), Klein (10/4), Munck (1), Reese (3), Wykypiel (3)

(Tobias Fischer)

Kastel gewinnt letztes Heimspiel der Saison 27:22 – der Kapitän geht von Bord

Im letzten Heimspiel der Saison konnten die Handballer der TG Kastel trotz einiger Verletzungssorgen ihren Zuschauern noch einmal einen 27:22 (14:11) Heimerfolg über die TG Friedberg schenken und werden die Saison mit derzeit 30:20 Punkten auf einem hervorragenden fünften Platz abschließen. Gleichzeitig hieß es auch Abschied nehmen. Michael Finger, den meisten besser bekannt als Lehmann, wird zum Ende dieser Saison seine Laufbahn als aktiver Handballer beenden.

Vom Start weg war Kastel die tonangebende Mannschaft. Durch schnelles Umschaltspiel konnte man den Gegner häufig auf einfache Weise überrumpeln. Einziges Manko war das verteidigen gegen den gegnerischen Kreisläufer, der viel zu oft unbehelligt zum Abschluss kam. Da man heute nur mit 3 nominellen Rückraumspielern antrat, war Kräftesparen angesagt. Um einem der drei hin und wieder eine Pause zu verschaffen, agierte man über weite Strecken mit zwei Kreisläufern. Auch diese Variante zeigte Wirkung. Als Friedberg kurz vor der Pause noch einmal auf 11:9 verkürzen konnte, zündete Kastel noch einmal einen Endspurt und erspielte sich bis zur Pause eine 14:11 Führung.

Der Start in die zweite Halbzeit ging an die Gäste aus Friedberg. Im Angriff verzettelte man sich zu oft in Einzelaktionen oder war in der Chancenverwertung nachlässig. Friedberg nutze diese Schwächephase gnadenlos aus und ging in der 42. Minute erstmals in Führung. Glücklicherweise fing man sich anschließend wieder und agierte im Angriff wieder mit mehr Struktur und Zielstrebigkeit. Die letzte Viertelstunde gehörte dem scheidenden Lehmann. Und er brachte den Gegner noch einmal an den Rand der Verzweiflung. Reihenweise Bälle konnte er parieren und war ein Garant dafür, dass Kastel zum Ende der Partie vier Treffer in Serie erzielen konnte und den Heimsieg somit perfekt machen konnte.

Lehmann wird der Mannschaft zwar nicht mehr als Spieler, dafür weiterhin als Co-Trainer erhalten bleiben. Doch kommenden Samstag heißt es noch einmal Kräfte mobilisieren und gemeinsam gegen die bereits als Absteiger feststehende HSG Goldstein/Schwanheim für einen gelungenen Abschluss einer erneut starken Landesliga-Saison zu sorgen!

TG Kastel: Finger, Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Holtkötter (4), Krechel, Krause (1), Grzeschik (6), T. Fischer (6), Hartmann (2), Klein (7/4), Munck, Reese (1)

Liebe Sportfreunde,

das Spiel der 2. Damenmannschaft am 27.04.2019 (Samstag) entfällt durch die Spielabsage der TuS Nordenstadt.  

Nach zuletzt zwei Niederlagen konnten die Handballer der TG Kastel einen 34:31 (16:16) Erfolg über das Tabellenschlusslicht aus Oberursel erzielen und festigen somit den fünften Tabellenplatz.

Man ging mit dem Vorsatz in diese Partie, wieder an die starken Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen und der Partie von Beginn an den Stempel aufzudrücken. Doch insbesondere die Defensive, in dieser Saison über weite Phasen das Kasteler Prunkstück, fand man keinen Zugriff auf den Gegner. Es wurden zu viele individuelle Fehler begangen und auch unter einander fand kein Aushelfen statt. Die Gäste agierten mit einer versetzten 5:1 Deckung gegen Felix Holtkötter. Hierdurch ergaben sich jedoch Räume für die restlichen Kasteler Akteure, die durch viel Druck auf die Lücken in Szene gesetzt werden konnten. Zwar fand man im Angriff immer wieder Lösungen, doch mit der gezeigten Leistung konnte man auf Kasteler Seite nicht zufrieden sein. Zu einfach kam der Gast über gewonnene 1:1 Aktionen oder durch hinterlaufen des Kreisläufers zum Torerfolg. Da man im Verlauf der ersten Hälfte auch im eigenen Angriff neben Fehlwürfen die Zahl der technischen Fehler immer weiter in die Höhe schraubte, hielt man den Gegner weiter im Spiel. So trennten sich beide Mannschaften zur Halbzeit 16:16.

Es sollte zunächst keine Besserung ins Kasteler Spiel eintreten. In der Anfangsphase leistete man sich wieder teils haarsträubende Fehler im Angriff und in der Deckung erhielt man keinen Zugriff. Nach zehn gespielten Minuten ging jedoch ein leichter Ruck durch die Mannschaft und fortan entwickelte man die nötige Aggressivität, um die Zweikämpfe erfolgreicher zu gestalten. Da der Gegner nun vermehrt zu unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen wurde, konnte man über die erste und zweite Welle leichte Tore erzielen. Als man sich über 27:23 auf 31:26 zehn Minuten vor dem ende abgesetzt hat, standen alle Zeichen auf Kasteler Sieg. Doch man ließ gegen Ende die Zügel wieder arg schleifen und diese nutzte der Gegner, um sich zwei Minuten vor dem Ende noch einmal auf zwei Tore her anzukämpfen. Doch als man eine Minute vor Abpfiff den Treffer zum 34:31 erzielen konnte, war der Heimsieg perfekt.

Es war sicherlich keine gute Leistung, doch am Ende ist man froh, zwei weitere Punkte auf dem Habenkonto zu haben. Nächsten Sonntag gastiert man beim TV Petterweil. Die Petterweiler befinden sich Mitten im Aufstiegskampf, mussten vergangenes Wochenende jedoch eine empfindliche Niederlage bei den Abstiegsbedrohten Griedelern hinnehmen. Um nicht gänzlich abreißen lassen zu müssen, wird der Gegner nun um jeden Punkt kämpfen. Doch Kastel wird alles daransetzen, diese schwere Auswärtshürde zu meistern und weitere Punkte Richtung fünfter Tabellenplatz zu sammeln.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (2), Holtkötter (4), Krause (5), Grzeschik (5), T. Fischer (3), Büscher, Hartmann (1), Klein (10/8), Munck, Reese (4)

(Tobias Fischer)

Kastel verliert Derby in Eppstein           

Vergangenen Sonntag mussten sich die Handballer der TG Kastel der abstiegsbedrohten TSG Eppstein mit 31:25 (17:12) geschlagen geben und musste somit im Kamp um Platz vier erst einmal abreißen lassen. der Beginn der Partie verlief über weite Strecken ausgeglichen. Auf Seiten der Kasteler war es Felix Holtkötter, der mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe für viel Torgefahr sorgte. Die Gastgeber versuchten meiste durch breite Positionierung des Kreisläufers Räumer im Zentrum zu schaffen, um hier ihre starken 1:1 Spieler in Szene zu setzen. Über ein zwischenzeitliches 7:7 schaffte man es, sich eine leichte Führung zu erspielen. Als man zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit auf 8:11 davonziehen konnte, schien es, als würde Kastel die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Doch einige personelle Umstellungen der Eppsteiner griffen und man bekam in der Folge keinen Zugriff mehr auf das gegnerische Angriffsspiel. Da man selbst zu oft den unvorbereiteten Abschluss wählte, schaffte es der Gegner, sich bis zur Pause kontinuierlich abzusetzen und erspielte sich bis zur Halbzeit eine 17:12 Führung.

Gewillt, das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal spannend zu machen, konnte man binnen weniger Minuten auf 17:14 verkürzen. Doch einige Abstimmungsfehler in der Deckung sorgten schnell wieder für einen fünf-Tore Rückstand. Doch Kastel gab sich nie auf und versuchte sich immer wieder heran zu kämpfen. Doch der Gegner stemmte sich mit allen verfügbaren Mitteln dagegen. Hierbei griff Eppstein auch häufig zu unfairen Mitteln. Sei es Schubsen in der Luft, Griffe in den Wurfarm oder Ringkämpfe am Kreis. Leider trugen die Schiedsrichter einen erheblichen Anteil daran, indem sie diese Aktionen konsequent nicht unterbanden. Da auf der Gegenseite die Progression mit einem anderen Maß ausgelegt wurde, sah man sich in der entscheidenden Phase teils in doppelter Unterzahl. Diese Hypothek erwies sich an Ende als zu groß und so musste man am Ende eine 31:25 Niederlage hinnehmen.

Kommenden Sonntag empfängt man das Schlusslicht aus Oberursel. Hier möchte man wieder an die Erfolge der letzten Wochen anknüpfen.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (1), Hohmann (1), Holtkötter (6), Krechel, Krause (2), Grzeschik, T. Fischer, Büscher (1), Hartmann (2), Klein (10/4), Reese (2)

(Tobias Fischer)

Kastel verliert durch Last-Minute Treffer

Vergangenen Sonntag lieferten sich die Handballer der TG Kastel bis zur letzten Sekunde einen erbitterten Kampf gegen den punktgleichen Kontrahenten aus Lang-Göns, leider mit dem besseren Ende für die Gäste. So musste man sich 26:27 (15:14) geschlagen geben und kassierte somit die erste Niederlage im neuen Kalenderjahr.

Über die gesamte erste Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lang-Göns war vor allem über den Kreis besonders erfolgreich. Kastel versuchte die offene Deckung durch auflösen in zwei Kreisläufer in Bedrängnis zu bringen, was auch meist mit Erfolg gekrönt war. Immer wieder fanden die Anspiele mit Eric Krause einen Abnehmer, der sich heute als besonders treffsicher erwies. Doch ein Kasteler Treffer wurde meist binnen weniger Sekunden mit einem schnell vorgetragenen Angriff der Gäste gekontert. Kastel hatte Mitte der ersten Halbzeit in Überzahl häufig die Chance den Vorsprung auszubauen. Doch die Zahl der technischen Fehler war an diesem Tag deutlich höher als gewohnt. Als der Gegner fünf Minuten vor der Halbzeit auf 11:13 davongezogen war, brach die stärkste Kasteler Phase des bisherigen Spiels an. Durch konzentrierte Deckungsarbeit und schnelle Ballgewinne Ballgewinne schaffte man es, sich eine 15:13 Führung zu erspielen. Da man mit dem Halbzeitpfiff den Treffer zum 15:14 kassierte, war für die zweite Halbzeit alles offen.

Die zweite Halbzeit starteten beide Mannschaften mit vielen technischen Fehlern. Nach wenigen Minuten sollten es jedoch die Gäste sein, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Insbesondere gegen die offensive 3:2:1 Deckung der Lang-Gönser fand Kastel kein geeignetes Mittel. Unvorbereitete Abschlüsse und fehlender Zug in die Tiefe sorgten dafür, dass man sich zehn Minuten nach Wiederanpfiff mit 17:21 im Hintertreffen sah. Das darauffolgende Time-Out und einige personelle Umstellungen brachten wieder frischen Wind ins Kasteler Spiel. Schnell konnte man auf 20:21 verkürzen. Es entwickelte sich nun wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Meist schaffte Lang-Göns jedoch, Kastel auf eins bis zwei Tore Abstand zu halten. Als beim stand von 24:26 jedoch die Zeit davonlief, setzte man alles auf eine Karte und agierte mit dem siebten Feldspieler. Diese Maßnahme war von Erfolg gekrönt. Als man nach Ausgleich sogar nochmal in Ballbesitz kam, hatte man alle Chancen auf einen Punktgewinn in eigener Hand. Als man den darauffolgenden Angriff jedoch nicht erfolgreich gestaltete, konnte Lang-Göns seinen letzten Angriff fast bis zum Ende spielen. Als Kastel 10 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 26:27 kassierte, konnte man sich in der verbleibenden Zeit keine Torchance erspielen und musste sich am Ende knapp geschlagen geben.

Leider war die individuelle Fehlerquote heute deutlich höher als in den vergangenen Partien. Doch die Mannschaft lässt sich davon nicht unterkriegen und wird alles daransetzen, im kommenden Auswärtsspiel bei der TSG Eppstein wieder in die Erfolgsspur zu finden. Man wird auf einen motivierten Gastgeber treffen, der sich mitten im Anstiegskampf befindet und im jeden Zentimeter kämpfen wird.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (1), Hohmann (2), Holtkötter (3), Panzer (2), Krause (8), Grzeschik, T. Fischer (4), Büscher (2), Hartmann, Klein (3/1), Munck, Reese (1)

(Tobias Fischer)

Kastel überrollt Lollar in Halbzeit zwei

Momentan läuft es bei den Handballern der TG Kastel. Daran konnte auch die abstiegsgefährdete HSG Lollar nichts ändern. Trotz einer fehlerbehafteten ersten Halbzeit drehte Kastel in Halbzeit zwei mächtig auf und kam Dank einer starken Mannschaftsleistung zu einem 21:30 (12:11) Auswärtserfolg und festigt somit den fünften Tabellenplatz.

Zu Beginn konnte sich keines der beiden Teams eine entscheidende Führung erspielen. Grund hierfür war eine teils fahrlässige Chancenverwertung der Kasteler. Freie Würfe  und auch Strafwürfe wurden allesamt Opfer des in Halbzeit eins starken gegnerischen Torhüters. Auch in der Deckung kam man nicht an die Leistungen der Vorwochen heran. Lollar schaffte es immer wieder, den Ball druckvoll weiter zu spielen und fand immer wieder den freien Mitspieler.  Nachdem man in der 23 Spielminute den Treffer zum 11:11 markierte konnte keiner ahnen, dass dies der letzte Treffer bis zur Halbzeit bleiben sollte. Mit einem 12:11 Rückstand wurden die Seiten gewechselt und es gab einiges wieder gut zu machen.

Der Start in Halbzeit zwei ging klar an Kastel. Man ging nun mit deutlich mehr Konzentration in der Chancenverwertung zu Werke und schaffte es binnen weniger Minuten in Führung zu gehen. Immer wieder konnte man durch schnelle Ballstaffetten klare  Chancen herausspielen. Der Gegner versuchte durch eine Manndeckung Kastel noch einmal zu verunsichern. Doch hieraus ergaben sich große Räume für die starken 1:1 Spieler. Aus einem zwischenzeitlichen 14:16 konnte man binnen sechs Minuten auf 14:21 davonziehen. Da Kastel auch in der Folge nicht locker ließ und immer wieder über verschiedene Positionen erfolgreich war, war die Partie spätestens beim 17:25 zehn Minuten vor dem Ende entschieden.

Trotz einer hohen Fehlerzahl in Halbzeit eins schaffte es Kastel, den Schalter wieder umzulegen und die Vorgaben der Co-Trainers Michael Finger, der den auf einem Lehrgang weilenden Coach Kalli Klein vertrat, umzusetzen.
Kommenden Sonntag empfängt man den punktgleichen TSV Lang-göns. Nachdem das Hinspiel unglücklich verloren ging wird die Mannschaft alles daran setzen, die beiden Zähler in eigener Halle zu behalten.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen ( im Tor); S. Fischer (1), Hohmann (2), Holtkötter (10), Georg, Krause (3), Grzeschik, Fischer (9/2), Büscher, Schult (1), Klein (4/2), Munck, Reese

(Tobias Fischer)

Kastel mit perfektem Wochenende

Dieses Wochenende waren die Handballer der TG Kastel gleich zweimal aktiv. Nachdem das Team um Coach Kalli Klein bereits am Freitagabend bei der TuS Holzheim zwei Zähler entführen konnte, legte man am Sonntag zu Hause gegen die TSF Heuchelheim nach und steht nun mit 24:14 Punkten auf dem gesicherten fünften Tabellenplatz.

 

TuS Holzheim – TG Kastel 27:32 (14:16)

Kastel fand den besseren Start in die Partie. Gegen die offen agierenden Gäste konnte man sich durch schnelle Ballstafetten immer wieder gute Chancen erspielen. Da man auch in der Deckung sehr aufmerksam agierte, stand nach acht Minuten bereits eine 0:5 Führung auf der Anzeigetafel. Doch Holzheim konnte sich fangen und kam vor allem über die gefährliche erste und zweite Welle zum Erfolg. Nachdem der Gegner seine Deckung umstellte, gestaltete sich das Spiel deutlich offener. Doch durch schnelle Kreuzbewegungen und Kreisanspiele fand man immer wieder die passende Antwort im Angriff. Doch zwischen der 15 und 20 Spielminute sollte die stärkste Phase der Holzheimer anbrechen. Aus der zwischenzeitlichen 4:9-Führung wurde ein 8:9. Doch in der Folge ergaben sich Überzahlsituationen, die fast allesamt mit einem Torerfolg abgeschlossen werden konnten. Zur Halbzeit konnte man die Führung verteidigen uns wechselte beim Stand von 14:16 die Seiten.

Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff gingen an die Gastgeber. Eine Reihe unvorbereiteter Abschlüsse boten Holzheim die Möglichkeit, mit schnellen Gegenstößen zu leichten Toren zu kommen. So konnte Holzheim beim Stand von 19:18 erstmals die Führung übernehmen. Doch Kastel fand schnell zurück zum bisher erfolgreichen Konzept und ließ sich nicht abschütteln. Schnell konnte man wieder die Führung übernehmen und gab diese in der Folge auch nicht mehr ab. Eine Reihe schneller Ballgewinne durch eine deutlich verbesserte Abwehr sorgte dafür, dass man sich Stück für Stück absetzen konnte. Als man knapp 8 Minuten vor dem Ende die Führung zum 23:27 erzielen konnte, war der Sieg zum Greifen nahe. Man ließ sich auch nicht von einer offenen Manndeckung verunsichern. Die verbliebenen Spieler übernahmen Verantwortung und konnten den Vorsprung über die Zeit spielen. Es am Ende ein verdienter 27:32 Auswärtserfolg gegen einen direkten Konkurrenten um die gesicherten Mittelfeldplätze.

TG Kastel: Finger, Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (8/4), Holtkötter (2), Panzer (9), Krause (2), T. Fischer (4), Büscher (3), Hartmann, Klein (4/1), Munck, Reese

 

TG Kastel – TSF Heuchelheim 33:25 (16:11)

Die Gäste aus Heuchelheim, die sich mitten im Abstiegskampf befinden, spielten zu Beginn motiviert auf und erlaubten es den Kastelern nicht sich einen Vorsprung zu erspielen. Hier war der Gast vor allem aus der zweiten Reihe besonders treffsicher. Erst zwischen der 13 und 19 Spielminute schaffte man es, die Qualität der vergangenen Spiele auf die Platte zu bringen. Ein stark haltender Sven Schiebeler im Tor und Lukas Klein, der im Angriff hervorragend die Fäden zog, waren Garant für einen 4:0 Lauf und die damit verbundene 10:5-Führung der Kasteler. Doch die Kasteler Abwehr war weiterhin zu passiv gegen die Schüsse aus der zweiten Reihe, weswegen der Vorsprung nicht vergrößert werden konnte. Da man jedoch auch trotz mehrfach drohendem Zeitspiels nie die Nerven verlor, konnte man mit einer 16:11 Führung in die Pause gehen.

Heuchelheim wollte die Kasteler zu Beginn mit einer doppelten Manndeckung überraschen. Doch ähnlich wie im Spiel gegen Holzheim reichte die Qualität der verbleibenden Spieler aus, um die großen Lücken für sich zu nutzen. Doch bis zum 21:16 blieb Heuchelheim in Schlagdistanz. Erst in der Folge bekam man den gegnerischen Angriff endgültig in den Griff und konnte einen Ballgewinn nach dem anderen verbuchen. Während man im eigenen Angriff sich kaum Fehler leistete, häuften sich die beim Gegner nun zunehmend. Sowohl im Angriff wurden Bälle ins aus geworfen und in der Deckung war Heuchelheim nun meist einen Schritt zu spät, was fast ausschließlich mit Strafwürfen und Zeitstrafen geahndet wurde. Als man sich binnen zehn Minuten eine 28:19-Führung erspielt hatte, war das Spiel entschieden. Es war wiederum eine kollektive Mannschaftleistung, die zum hochverdienten 33:25 Erfolg führte.

TG Kastel: Finger, Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (5), Panzer (3), Krause (4), T. Fischer (2), Büscher (6), Hartmann, Klein (13/7), Munck, Reese

(T. Fischer)

Vergangenen Samstag konnten die Handballer der TG Kastel einen verdienten 22:28 (9:13) Erfolg über die HSG Wettenberg II feiern und stehen nun mit 20:14 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. 

Leider begann der Start in die Partie sehr unkonzentriert. Gegen die erwartet offensiv agierenden Gastgeber konnte man sich insbesondere über Kreisläufer Eric Krause immer wieder gute Torchancen erarbeiten. Doch die Wurfausbeute war sehr mager. So fiel der erste Treffer der Partie nach bereits vier gespielten Minuten. Nun wurden die sich bietenden Chancen konsequenter genutzt und man konnte sich bis auf 2:5 ansetzen, eher Wettenberg sein erstes Time-out legte. 

In der Folge kam der Gegner besser in die Partie. Hier fehlte häufig das nötige Glück in der Deckung, hatte man Wettenberg oft am Zeitspiel, um dann doch noch den Gegentreffer zu kassieren. Doch ohne Keeper Sven Schiebeler hätte die Partie in dieser Phase auch kippen können. Etliche freie Bälle könnte der Kasteler Schlussmann entschärfen und hatte somit einen Löwenanteil daran, dass Kastel es bis zur Pause wieder schaffte, sich einen 9:13 Vorsprung zu erspielen. 

Nachdem Kastel kurz nach der Pause auf 9:15 erhöhen konnte, sah alles nach einem ungefährdeten Auswärtserfolg aus. Doch wie schon zu häufig in dieser Saison, erlaubte man es dem Gegner durch Unkonzentriertheiten wieder in die Partie zu kommen. Die in der ersten Halbzeit so gute Absprache in der Deckung funktionierte in dieser Phase nicht mehr. Der Gegner attackierte hier immer wieder Lücken, die durch die Sperren des gegnerischen Kreisläufers entstanden. Zwischenzeitlich schaffte es der Gegner sogar noch einmal auf 16:17 zu verkürzen. Doch in der Folge schaffte man es, sich auf die Manndeckung der Gäste einzustellen und arbeitete mit mehr Tempo im Angriff. Hier war der Gegner meist einen Schritt zu spät und man konnte sich wieder auf drei Tore absetzen. 

Als der Gegner noch einmal mit dem siebten Feldspieler agierte, ergaben sich noch für diesen noch einmal gute Gelegenheiten zu verkürzen. Doch wiederum war es Sven Schiebeler, der sowohl vom Siebenmeterpunkt als auch bei freien Würfen glänzen konnte und somit zum Matchwinner avancierte. Kastel schaffte es nun, den Vorsprung kontinuierlich zu erhöhen und konnte die Partie mit 22:28 deutlich für sich entscheiden. 

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (6), Holtkötter (4), Panzer (5), Krause (5), Geörg, T. Fischer (3), Büscher (1), Klein (4/3), Munck, Reese

(Tobias Fischer)

 

Kasteler mit Punktgewinn bei Griedel

Vergangenen Sonntag mussten sich die Handballer der TG Kastel mit einem 23:23 (10:12) beim TSV Griedel begnügen, nachdem man mit dem Schlusspfiff noch den Ausgleich kassierte.

Die Voraussetzungen für diese Partie waren alles andere als rosig: So musste das Team neben Coach Kalli Klein, Piotr Büscher und Fabian Hohmann (alle privat verhindert) auch auf die verletzten Sebastian Hartmann und Tim Grzeschik verzichten. Zudem gingen die verbliebenen Rückraumspieler Lukas Klein, Felix Holtkötter und Christian Panzer allesamt angeschlagen in die Partie. So wurden Spieler aus der 2. Mannschaft und bereits in „Ruhestand“ getretene Spieler hinzugezogen, um eine spielfähige Mannschaft stellen zu können.

Dementsprechend zäh war der Start in die Partie. Beide Mannschaften taten sich schwer, Lösungen aus dem gebundenen Spiel zu finden. Nach fast fünf Minuten war es Felix Holtkötter, der mit drei Treffern in Serie den Bann brach und Kastel in Front brachte. Die Abwehr zeigte sich wieder als sehr fokussiert und brachte den Gegner fast in jedem Angriff zum Zeitspiel. Die Ballgewinne konnte man sicher per Gegenstoß verwerten und so konnte man den Vorsprung Stück für Stück ausbauen. Bis zur 20 Spielminute konnte man sich eine 4:9 Führung erspielen, bis ein Bruch ins Spiel kam. Bedingt durch einige Zeitstrafen hatte man nicht mehr die nötige Struktur im Angriffsspiel und auch in der Deckung erlaubte man sich zunehmend mehr Fehler, was dazu führte, dass Griedel bis zum Halbzeitpfiff auf 10:12 verkürzen konnte und für die zweite Hälfte wieder alles offen war.

Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem Spiel auf Augenhöhe. Kastel legte mit einem Treffer vor, den Griedel umgehend kontern konnte. Zu keinem Zeitpunkt schaffte man es, sich auf drei oder mehr Treffer abzusetzen. Leider war dies auch bedingt durch ein nicht ausgewogenes Maß bei der Vergabe von Zeitstrafen. Als Lukas Klein phasenweise verletzt passen musste und Griedel einen weiteren Kasteler Rückraumspieler in Manndeckung nahm, agierte man größtenteils mit Außenspielern auf dem Feld. Als dann nach 50 gespielten Minuten die Kraft der fast durchspielenden ersten sieben schwand, schaffte es Griedel in der 50 Minute erstmals in Führung zu gehen. Doch Kastel bewies Courage und gab sich nicht auf. Eine Minute vor dem Ende war es Lukas Klein, der die Gäste wieder in Front brachte. Als man dann 40 Sekunden vor dem Ende den Ball gewinnen konnte, hatte man alle Chancen, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Leider konnte man die Zeit nicht gänzlich runter spielen und als der Gegner tatsächlich nochmal in Ballbesitz kam, konnte Griedel den Ball mit dem Schlusspfiff zum 23:23 Ausgleich unterbringen.

Vom Spielverlauf her betrachtet ist es ein verlorener Punkt, doch unter Angesicht der Personalsituation ist es ein gewonnener Punkt.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Holtkötter (8), Müller, Panzer (4), Krause, T. Fischer (5), Schult, Dankelmann, Wilhelm, Klein (6/3), Munck, Reese

(Tobias Fischer)

 

Zwei Wochen nach dem furiosen Heimsieg gegen den TV Breckenheim konnten die Handballer der TG Kastel den nächsten heißen Anwärter um den Aufstieg in die Oberliga in die Knie zwingen. So kam man über den aktuellen Tabellenführer der MSG Linden zu einem auch in der Höhe verdienten 30:24 (16:15) Heimsieg und steht nun mit 17:13 Punkten im gesicherten Tabellen Mittelfeld.

Zu Beginn der Partie hatte der Gast aus Linden aber zunächst leichte Vorteile. Durch die schnellen Positionswechsel hatte man in der Abwehr zu häufig mit Absprache Problemen zu kämpfen. Deshalb kam Linden meist frei über die Außen zum Torabschluss. Im eigenen Angriff war man immer dann erfolgreich, wenn die gegnerische Abwehr mit viel Schwung attackiert wurde. Nach einem zwischenzeitlichen 2:5 Rückstand schaffte man es, die eigene Abwehr zu stabilisieren und erlaubte es dem Gast nie mit mehr als 2 Treffern in Front zu gehen. Einzig den gegnerischen Mittelmann konnte man in dieser Phase nicht in den Griff bekommen.  Neben den schnellen Gegenstößen war man nun auch variabel über mehrere Positionen erfolgreich. Getragen vom eigenen Publikum konnte man die Partie nach gut 20 Minuten das erste Mal kippen. Zwar konnte Linden in der Folge noch einmal in Führung gehen, doch bis zur Halbzeit erspielte man sich eine 16:15 Führung und hatte alle Karten in der eigenen Hand.

In der zweiten Halbzeit schaffte man es vor allem in der Deckung noch eine Schippe drauf zu packen. Durch schnelles Verschieben konnte man die Rückraumspieler früher attackieren und kam doch einmal ein Ball Richtung Tor, was Sven Schiebeler zur Stelle. Man fand immer wieder die Richtige Mischung aus Tempospiel und ruhig vorgetragenen Angriffen. Innerhalb von zehn Minuten konnte man sich vom zwischenzeitlichen 16:16 auf 22:17 absetzen, das Pendel war nun eindeutig auf Kasteler Seite umgeschlagen. Auch das darauffolgende Time-Out brachte nicht die erhoffte wende. Dem Gästetreffer nach dem Time-Out folgte ein 3:0 Lauf der Heimmannschaft. Das Spiel wurdein der Folge deutlich zerfahrener, auch, weil Linden nun deutlich mehr auf Tempo gehen musste, um das Spiel noch kippen zu können. Auf beiden Seiten wurden nun gute Chancen liegen gelassen, bis der Gegner zehn Minuten vor dem Ende noch einmal zwei Rückraumspieler in Manndeckung nahm. Da man sowieso schon geschwächt in die Partie ging und sich Felix sowie Lukas noch während der Partie verletzten, war es nun an den verbliebenen Spielern, den Sieg über den Tabellenführer einzutüten. Die offene Manndeckung bot nun genügend Räume, um Siebenmeter zu ziehen und Linden weiter auf Distanz zu halten. Man hätte die Partie schon deutlich früher entscheiden können, doch gerade in den letzten Minuten ließ die Konzentration im Abschluss deutlich nach. Doch in Gefahr geriet die Führung nicht mehr und Kastel konnte mit einer spielerisch und kämpferisch herausragenden Leistung den Tabellenführer 30:34 in die Knie zwingen. Ein großes Dan

keschön an unsere Fans, die eine Wahnsinns Stimmung gemacht haben.

durch zwei Siege in der Rückrunde hat man sich mit 17:13 Punkten und Rang sechs ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle hochgearbeitet. Doch schon kommendes Wochenende wartet mit dem TSV Griedel ein weiteres Schlüsselspiel. Nachdem man sich im Hinspiel mit 26:31 geschlagen geben musste, ist man auf Kas

teler Seite gewarnt.

Anpfiff ist am 09.02 um 18 Uhr in Butzbach.

TG Kastel: Finger, Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (3), Panzer (5), Krause (4), Holtkötter (6), T. Fischer (5), Klein (7/6), Munck, Reese

(T. Fischer)

 

Kastel feiert Derby-Sieg über Breckenheim

Zum Rückrundenauftakt gelang den Handballern der TG Kastel ein Start nach Maß. So konnte man erstmals vor heimischer Kulisse den TV Breckenheim bezwingen und kann nach dem 26:20 (13:10) Erfolg weitere wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt machen.

Auch wenn das erste Tor des Tages die Gäste verbuchen konnten, erwischte Kastel den besseren Start in die Partie. Die Abwehr präsentierte sich von Beginn an hellwach und konnte insbesondere nach dem zwischenzeitlichen 4:3 Beton anrühren. Mehr als zehn Minuten dauerte es, bis Kastel den nächsten Treffer hinnehmen musste. In dieser Phase stellte man Breckenheim immer wieder vor andere Aufgaben.  Man war über mehrere Positionen torgefährlich und fand vor allem immer wieder über Eric Krause am Kreis erfolgreiche Lösungen. Auch Sven Schiebeler im Tor zeigte etliche Paraden und war ein Garant dafür, dass Kastel seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf 11:5 erhöhen konnte. Doch in der Folge profitierte Breckenheim von drei unglücklichen Angriffsaktionen, die sie per Gegenstoß nutzen konnten. So schloss der Gegner binnen weniger Minuten auf 11:8 auf und witterte wieder Morgenluft. Man schaffte es jedoch, den drei-Tore Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen und hatte für die zweite Halbzeit weiterhin alle Chancen, diese Partie zu gewinnen.

Die zweite Halbzeit startete etwas holprig für Kastel. Die ersten drei Angriffe produzierte man jeweils einen technischen Fehler, der Breckenheim wieder in ballbesitz brachte. Doch die Gäste konnten hieraus kein Kapital schlagen, die unvorbereiteten Angriffe konnte man allesamt verteidigen. Doch auch in der Folge trat keine Besserung im Kasteler Angriffsspiel ein. Man agierte sichtlich ideenlos und so konnte Breckenheim 20 Minuten vor dem Ende bis auf 15:14 aufschließen. Das darauffolgende Time Out zeigte seine Wirkung. Durch die vorgenommenen Wechsel brachten neues Leben in en Angriff und binnen weniger Minuten war der alte Abstand von drei Treffern wiederhergestellt. Man löste nun immer häufiger auf zwei Kreisläufer auf und sorgte so immer wieder für Verwirrung in der gegnerischen Deckung. Da man im eigenen Angriff nun deutlich weniger Fehler produzierte, musste Breckenheim vermehrt aus dem gebundenen Spiel agieren, wo sie in der Folge kaum noch Lösungen fanden. Eine Überzahlsituation nutzte Kastel, um den Vorsprung auf 22:17 zu erhöhen. Es sollte die Vorentscheidung dieser Partie sein, denn in der Folge kam keinerlei Aufbäumen der Gäste. Auch die offene Manndeckung brachte nicht die erhofft schnellen Ballgewinne. Am Ende konnten die Kasteler einen absolut verdienten 26:20 Erfolg feiern.

Doch trotz aller Freude richtet sich der Blick bereits nach vorne. So wartet kommenden Sonntag das schwere Auswärtsspiel bei der TuS Holzheim, die ihrerseits Griedel überdeutlich vom Platz fegen konnte. Ähnlich wie im Hinspiel, wo sich beide Teams Unentschieden trennten, muss auf kasteler Seite alles stimmen, um hier etwas Zählbares mitzunehmen. Doch man geht voller Zuversicht in die Partie, einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer, Hohmann (2), Holtkötter (5), Panzer (3), Krause (3), T. Fischer (2), Büscher (3), Hartmann (1), Klein (7/5), Munck, Reese

(T. Fischer)

Kastel verspielt einen Punkt gegen Goldstein

Vergangenen Sonntag mussten sich die Handballer der TG Kastel zum letzten Heimspiel im Jahr 2018 mit einem 31:31 (20:14) Unentschieden gegen den Aufsteiger HSG Goldstein/Schwanheim begnügen. Dank einer schwachen Defensivleistung reichte auch das sechs-Tore Polster zur Halbzeit nicht für einen doppelten Punktgewinn.

Von Beginn an rannte man einem Rückstand hinterher. In der Deckung bot man dem Gegner vor allem im Zentrum zu viele Räume, der der Gegner für sein Kreisläuferspiel nutzen konnte. Zudem schaffte man es zu selten, das schnelle Passspiel zu unterbinden und der Gegner konnte zu häufig frei über die Außen abschließen. Im Angriff schaffte man es nach ein wenig Anlaufzeit, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Auch die Chancenverwertung war zu Beginn sehr hoch, weshalb man es schaffte, den Gegner nie mit mehr als 2 Toren in Front gehen zu lassen. als dieser Vorsprung zur Mitte der ersten Halbzeit immer noch Bestand hatte, versuchten sich die Kasteler in ihrem Time-Out noch einmal neu zu sammeln. Und dies zeigte auch seine Wirkung. Vor allem in der Deckung bot man dem Gegner kaum noch Raum zur Entfaltung. Die Ballgewinne konnte man per Gegenstoß zu einfachen Toren umwandeln. Der Gegner fand bis zur Pause kein geeignetes Mittel mehr und der Vorsprung wuchs von Minute zu Minute. Zur Halbzeit schien beim Stand von 20:14 für Kastel alles auf einen Heimsieg zu deuten.

Copyright Fotos: FVH – Foto Video Hartmann

Kurz nach Wiederanpfiff schaffte man es sogar, den Vorsprung auf 22:15 zu erhöhen. Doch in der Folge ließ Kastel die Zügel deutlich schleifen. Unvorbereitete Abschlüsse im Angriff führten zu einfachen Gegentreffern. Und auch in der Abwehr hatte man keinerlei Zugriff mehr auf den Gegner, viel zu oft ließ man die Rückraumspieler frei zum Abschluss kommen. Goldstein wurde von Minute zu Minute stärker, auf Kasteler Seite  verzweifelte man zunehmend am gegnerischen Torhüter, der etliche freie Bälle abgreifen konnte. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Goldstein den Ausgleichstreffer erzielen, ehe sie zwei Minuten später die Führung übernahmen. doch man konnte den Schalter noch einmal umlegen. Im Angriff konnte man die sich bietenden Chancen wieder nutzen, und konnte Anschuss halten. Die letzten Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe. Als man beim Stand von 31:31 zehn Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz kam, schaffte man es mit dem letzten Angriff leider nicht mehr, den Ball im Tor unter zu bringen.

Ein Sieg wäre aufgrund der katastrophalen Abwehrleistung nicht verdient gewesen. Dennoch bewies man den nötigen Kampfgeist, um zumindest einen Punkt mitzunehmen und konnte so den Abstand zu den Abstiegsplätzen gleich halten.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (4), Hohmann (4), Holtkötter (5), Panzer (4), Krause (3), T. Fischer (4/3), Hartmann (1), Klein (6/4), Munck, Reese

(Tobias Fischer)

Kastel bleibt weiterhin in der Erfolgsspur

Für die Handballer der TG Kastel blieben die Auswärtsfahrten zum Namensvetter TG Friedberg auch in dieser Saison gewinnbringend. Nach zwischenzeitlichem Rückstand konnte man mit einer klaren Leistungssteigerung einen 23:29 (12:14) Sieg einfahren und hält somit Anschluss an das Tabellen Mittelfeld.

Der Start in die Partie begann ausgeglichen. Im eigenen Angriff war vor allem Felix Holtkötter mit vielen einfachen Toren ein wichtiger Faktor. In der eigenen Defensive war Sven Schiebeler mit etlichen gehaltenen Bällen ein gewohnt sicherer Rückhalt. Mitte der ersten Halbzeit konnte an sich erstmals eine zwei-Tore Führung erspielen. In dieser Phase konnte man auch von einer eigenen Überzahl profitieren und nutzte die technischen Fehler des Gastgebers konsequent aus. Kurz vor der Pause konnte man sich eine 10:14 Führung erspielen, musste aber durch Nachlässigkeiten bis zur Pause noch zwei Treffer hinnehmen, weshalb der Gegner beim Stand von 12:14 wieder voll im Spiel war.

Auch nach der Halbzeit schaffte es Kastel nicht, den Schalter umzulegen. Im Angriff spielte man ideenlos und es fehlte der letzte entscheidende Zug zum Tor. Friedberg wiederum erwischte die beste Phase des Spiels und konnte binnen fünf Minuten eine 17:14-Führung erspielen. Das darauffolgende Kasteler Time-Out sollte zunächst keine Besserung zeigen. Friedberg schaffte es die Führung bis zum 20:17 zu halten. Und als wenig später Piotr Büscher seine dritte Zeitstrafe erhielt, sah alles nach einer Niederlage aus. Doch in den folgenden Minuten ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Insbesondere in der Abwehr hatte man nun wieder mehr Kontrolle über den Gegner. Diesem gelangen in den verbleibenden 15 Minuten gerade mal noch drei Treffer. Im Angriff spielte man wieder mit mehr Ruhe und erarbeitete sich klare Torchancen. So konnte man am Ende durch eine klare Leistungssteigerung einen verdienten 23:29 Erfolg feiern.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer, Hohmann (3), Holtkötter (8), Krechel (1), Panzer (3), Krause (3), T. Fischer, Büscher (3, Hartmann (1), Klein (5/2), Dankelmann, Reese (2)

(Tobias Fischer)

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