Handball-News

Berichte aus der Handball-Abteilung

Kastel verspielt einen Punkt gegen Goldstein

Vergangenen Sonntag mussten sich die Handballer der TG Kastel zum letzten Heimspiel im Jahr 2018 mit einem 31:31 (20:14) Unentschieden gegen den Aufsteiger HSG Goldstein/Schwanheim begnügen. Dank einer schwachen Defensivleistung reichte auch das sechs-Tore Polster zur Halbzeit nicht für einen doppelten Punktgewinn.

Von Beginn an rannte man einem Rückstand hinterher. In der Deckung bot man dem Gegner vor allem im Zentrum zu viele Räume, der der Gegner für sein Kreisläuferspiel nutzen konnte. Zudem schaffte man es zu selten, das schnelle Passspiel zu unterbinden und der Gegner konnte zu häufig frei über die Außen abschließen. Im Angriff schaffte man es nach ein wenig Anlaufzeit, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Auch die Chancenverwertung war zu Beginn sehr hoch, weshalb man es schaffte, den Gegner nie mit mehr als 2 Toren in Front gehen zu lassen. als dieser Vorsprung zur Mitte der ersten Halbzeit immer noch Bestand hatte, versuchten sich die Kasteler in ihrem Time-Out noch einmal neu zu sammeln. Und dies zeigte auch seine Wirkung. Vor allem in der Deckung bot man dem Gegner kaum noch Raum zur Entfaltung. Die Ballgewinne konnte man per Gegenstoß zu einfachen Toren umwandeln. Der Gegner fand bis zur Pause kein geeignetes Mittel mehr und der Vorsprung wuchs von Minute zu Minute. Zur Halbzeit schien beim Stand von 20:14 für Kastel alles auf einen Heimsieg zu deuten.

Copyright Fotos: FVH – Foto Video Hartmann

Kurz nach Wiederanpfiff schaffte man es sogar, den Vorsprung auf 22:15 zu erhöhen. Doch in der Folge ließ Kastel die Zügel deutlich schleifen. Unvorbereitete Abschlüsse im Angriff führten zu einfachen Gegentreffern. Und auch in der Abwehr hatte man keinerlei Zugriff mehr auf den Gegner, viel zu oft ließ man die Rückraumspieler frei zum Abschluss kommen. Goldstein wurde von Minute zu Minute stärker, auf Kasteler Seite  verzweifelte man zunehmend am gegnerischen Torhüter, der etliche freie Bälle abgreifen konnte. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Goldstein den Ausgleichstreffer erzielen, ehe sie zwei Minuten später die Führung übernahmen. doch man konnte den Schalter noch einmal umlegen. Im Angriff konnte man die sich bietenden Chancen wieder nutzen, und konnte Anschuss halten. Die letzten Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe. Als man beim Stand von 31:31 zehn Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz kam, schaffte man es mit dem letzten Angriff leider nicht mehr, den Ball im Tor unter zu bringen.

Ein Sieg wäre aufgrund der katastrophalen Abwehrleistung nicht verdient gewesen. Dennoch bewies man den nötigen Kampfgeist, um zumindest einen Punkt mitzunehmen und konnte so den Abstand zu den Abstiegsplätzen gleich halten.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (4), Hohmann (4), Holtkötter (5), Panzer (4), Krause (3), T. Fischer (4/3), Hartmann (1), Klein (6/4), Munck, Reese

(Tobias Fischer)

Kastel bleibt weiterhin in der Erfolgsspur

Für die Handballer der TG Kastel blieben die Auswärtsfahrten zum Namensvetter TG Friedberg auch in dieser Saison gewinnbringend. Nach zwischenzeitlichem Rückstand konnte man mit einer klaren Leistungssteigerung einen 23:29 (12:14) Sieg einfahren und hält somit Anschluss an das Tabellen Mittelfeld.

Der Start in die Partie begann ausgeglichen. Im eigenen Angriff war vor allem Felix Holtkötter mit vielen einfachen Toren ein wichtiger Faktor. In der eigenen Defensive war Sven Schiebeler mit etlichen gehaltenen Bällen ein gewohnt sicherer Rückhalt. Mitte der ersten Halbzeit konnte an sich erstmals eine zwei-Tore Führung erspielen. In dieser Phase konnte man auch von einer eigenen Überzahl profitieren und nutzte die technischen Fehler des Gastgebers konsequent aus. Kurz vor der Pause konnte man sich eine 10:14 Führung erspielen, musste aber durch Nachlässigkeiten bis zur Pause noch zwei Treffer hinnehmen, weshalb der Gegner beim Stand von 12:14 wieder voll im Spiel war.

Auch nach der Halbzeit schaffte es Kastel nicht, den Schalter umzulegen. Im Angriff spielte man ideenlos und es fehlte der letzte entscheidende Zug zum Tor. Friedberg wiederum erwischte die beste Phase des Spiels und konnte binnen fünf Minuten eine 17:14-Führung erspielen. Das darauffolgende Kasteler Time-Out sollte zunächst keine Besserung zeigen. Friedberg schaffte es die Führung bis zum 20:17 zu halten. Und als wenig später Piotr Büscher seine dritte Zeitstrafe erhielt, sah alles nach einer Niederlage aus. Doch in den folgenden Minuten ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Insbesondere in der Abwehr hatte man nun wieder mehr Kontrolle über den Gegner. Diesem gelangen in den verbleibenden 15 Minuten gerade mal noch drei Treffer. Im Angriff spielte man wieder mit mehr Ruhe und erarbeitete sich klare Torchancen. So konnte man am Ende durch eine klare Leistungssteigerung einen verdienten 23:29 Erfolg feiern.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer, Hohmann (3), Holtkötter (8), Krechel (1), Panzer (3), Krause (3), T. Fischer, Büscher (3, Hartmann (1), Klein (5/2), Dankelmann, Reese (2)

(Tobias Fischer)

Kastel trotzt dem Tabellenführer einen Punkt ab

Es war ein packendes Spiel mit einem Herzschlagfinale, das seinen Schlusspunkt mit dem Schlusspfiff fand. So konnten die Handballer der TG Kastel durch den Ausgleich in allerletzter Sekunde einen glücklichen, aber alles andere als unverdienten 27:27 (13:13) Punktgewinn gegen den TV Petterweil feiern.

Von Beginn an war es ein Spiel auf Augenhöhe. Insbesondere in der Deckung schaffte man es, die agilen Rückraumakteure der Gäste früh zu attackieren und diesen kaum Raum zur Entfaltung gab. Es war ein von beiden Seiten schnell geführtes Spiel, in dem Ballverluste prompt mit einem Gegentor bestraft wurden. Über die gesamte erste Hälfte schaffte es keines der beiden Teams, sich mit mehr als zwei Treffern abzusetzen. Mit fortlaufender Spieldauer hatte man zunehmend Probleme, das Zusammenspiel mit dem gegnerischen Kreisläufer zu unterbinden und war hier oftmals einen Schritt zu spät.  Doch auch Kastel hatte meist die passende Antwort parat, war ebenfalls über das Kreisläuferspiel gefährlich und konnte durch viel Bewegung im Rückraum entscheidende Lücken reißen. Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht Unentschieden.

In der zweiten Halbzeit konnte Kastel das Zepter schnell an sich reißen. Man schaffte es insbesondere, die Anspiele an den Kreis zu unterbinden und war auch i9m 1:1 Verhalten wacher. Die Nebenleute waren schnell zum Helfen da und so blieb es meist nur bei einem Freiwurf. Im Angriff überzeugte man durch schnelle Kreuzbewegungen. Mehrfach schaffte man es, eine drei-Tore Führung zu erspielen. Als man dann zehn Minuten vor dem Ende noch in Überzahl war, ließ man den Gegner noch einmal ins Spiel kommen. Schlimmer noch: sechse Minuten blieb man ohne eigenen Treffer und musste mit ansehen, wie Petterweil vier Minuten vor dem Ende in Führung gehen konnte. Doch die Ereignisse überschlugen sich. Mit zwei Treffern in Folge schaffte es Kastel, sich die Führung zurück zu holen. Als man eine Minute vor dem Ende bei Unentschieden in Ballbesitz war, musste man nach Ballverlust wenige Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 26:27 hinnehmen. Doch im direkten Gegenzug gelang Kastel quasi mit dem Schlusspfiff der viel umjubelte Treffer zum 27:27 Ausgleich. Am Ende ein glücklicher, über den gesamten Spielverlauf betrachtet aber keinesfalls unverdienter Punktgewinn gegen den Tabellenführer.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer, Hohmann (4), Holtkötter (5), Krechel (1), Panzer (2), Krause (2), Grzeschik (2/1), T. Fischer (1), Büscher (5), Hartmann, Klein (5/3), Reese

(Tobias Fischer)

TG Kastel verschafft sich Luft im Abstiegskampf- 29:32-Sieg in Oberursel

Bislang traten die Handballer der TG Kastel jedes Mal mit leeren Händen die Heimreise aus Oberursel an. Am vergangenen Sonntag konnte man diese Negativserie beenden und mit einem 29:32 (14:16) Erfolg sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Der Beginn war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. Während die Oberurseler oft unvorbereitet den Abschluss suchten, schaffte es Kastel nicht, hieraus Kapital zu schlagen. Binnen der ersten fünf Minuten vergab man gleich mehrere Gegenstöße, in denen man entweder am Torwart scheiterte oder den Ball durch technische Fehler vertändelte. In der Anfangsphase war es vor allem Felix Holtkötter zu verdanken, dass man sich kontinuierlich absetzen konnte und in der zehnten Minute erstmals mit drei Treffern in Front lag. Doch die Fehler häuften sich, insbesondere in der Deckung war man zu oft einen Schritt zu spät am Gegner. Negativer Höhepunkt war dann ein 0:2-Lauf gegen Kastel, und das in eigener Überzahl, woraus die erste Führung der Heim Mannschaft resultierte. Das darauffolgende Time-Out und einige personelle Umstellungen brachten wieder die nötige Sicherheit in die Deckung. Und auch im Angriff war wieder ein Konzept zu erkennen, weshalb man es bis zur Pause schaffte, die Partie zu drehen und mit einer 14:16 Führung in die Pause zu gehen.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem Spiel auf Augenhöhe. Nachdem der Vorsprung binnen weniger Minuten egalisiert war, konnte Oberursel nach zehn Minuten die Führung wieder übernehmen. Insbesondere die Absprache mit dem Kreis war unzureichend und erlaubte es dem Gegner, zu einfachen Toren zu kommen. Dass man zu dieser Phase nicht schon deutlicher im Hintertreffen lag, war einer starken Torhüterleistung von Sven Schiebeler geschuldet, der etliche freie Bälle abgriff. Diese Paraden gaben Kastel wieder den nötigen Rückenwind. Fortan kam man über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Auch im gebundenen Spiel erarbeitete man sich wieder klarere Torchancen und war meist nur siebenmeterreif zu stoppen. Binnen weniger Minuten schaffte man es, aus einem zwei-Tore Rückstand selbst mit zwei Treffern in Front zu gehen. Die letzten Minuten waren hart umkämpft und so kassierte man wenige Minuten vor dem Ende gleich zwei Zeitstrafen. In doppelter Unterzahl galt es nun, die Führung über die Ziellinie zu retten. Und wieder war es Sven Schiebeler, der gleich drei freie Bälle parieren konnte und dem Gegner damit den Zahn zog. So konnte man das erste Mal zwei hart umkämpfte Punkte aus Oberursel entführen und das Punktekonto auf 9:9 aufbessern.

Am Sonntag empfängt man den aktuellen Tabellenführer aus Petterweil. Letztes Jahr hat die Mannschaft noch bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gekämpft, derzeit spielt das Team um Trainer Martin Peschke eine atemberaubende Hinrunde. Der knappen Niederlage in Eppstein folgten nun acht Siege in Serie. Um die Punkte in Kastel zu behalten bedarf es jedoch einer deutlichen Leistungssteigerung. Doch das Potential steckt in der Mannschaft, man freut sich auf die Partie und hofft auf lautstarke Unterstützung von den Fans.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (1), Hohmann, Holtkötter (7), Krechel, Panzer (3), Krause (5), Grzeschik (3), T. Fischer (5), Büscher (2), Hartmann (2), Klein (4/3), Reese

(Tobias Fischer)

Kasteler Herren mit Arbeitssieg über Eppstein

Es war kein Spiel für Handballästheten, doch nach zuletzt zwei Niederlagen war der Jubel groß, als nach Abpfiff ein 30:28 auf der Anzeigetafel stand. Mit diesem wichtigen Erfolg über die TSG Eppstein konnte man sich wieder ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschaffen uns steht vorerst auf dem zehnten Tabellenplatz.

Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Ohne großes Abtasten stand es nach zwei Minuten bereits 2:2. In der Folge schaffte es Kastel jedoch nicht, sich klare Torchancen zu erarbeiten. Die überhasteten Abschlüsse ermöglichten es den Eppsteinern, sich eine 3:5 Führung zu erspielen. Doch nun wurde vor allem in der Deckung konzentrierter gearbeitet. Nach Ballgewinn konnte man durch schnell vorgetragene Angriffe die Lücken in der gegnerischen Deckung nutzen und sich mit vier Treffern in Folge das erste Mal in Front bringen. Leider konnte wie so oft in dieser Saison die Konzentration nicht hochgehalten werden. Klarste Chancen blieben ungenutzt und der Gegner hatte beim 8:9 erneut Oberwasser. Durch die Einwechslung von Christian Panzer und Lukas Klein kam aber neues Leben ins Kasteler Angriffsspiel. Mit deutlich mehr Zug zum Tor agierend war man oft nur per Siebenmeter zu stoppen. Eppstein ließ sich jedoch nicht abschütteln und so konnte man zwar mit einer 18:16 Führung in die Pause gehen, die Partie war allerdings noch lange nicht entschieden.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Kasteler. Man war in der Abwehr sehr fokussiert und konnte in gerade mal fünf Minuten vier Treffer in Serie erzielen. Doch leider brachte die scheinbar komfortable 22:16 Führung keine Ruhe ins Spiel. Wieder einmal war man im Angriff viel zu überhastet. Ohne erkennbares Konzept muss man Eppstein in dieser Phase erlauben, wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. die verbleibende Spielzeit entwickelte sich zur einer Partie auf schwachem Landesliga-Niveau, in der es keine der beiden Teams schaffte, Kapital aus den Fehlern der gegnerischen Mannschaft zu schlagen. Kastel verpasste es mehrfach den Sack endgültig zu zumachen, doch in den entscheidenden Phasen schaffte man es wieder, sich an die Vorgaben des Trainers zu halten und Eppstein kam zu keinem Zeitpunkt auf weniger als zwei Treffer heran. So konnte man am Ende einen hart umkämpften, aber letztlich verdienten Heimerfolg feiern.

Kommenden Samstag ist man zu Gast beim Tabellenschlusslicht aus Oberursel. Nach zuletzt acht sieglosen Spielen meldete sich der Gegner nach einem Trainerwechsel mit einem achtbaren 38:28 über den TSV Griedel zurück und wird mit ordentlich Rückenwind antreten. Bei dieser schweren Auswärtshürde wird es vor allem wieder darauf ankommen, sich an das eigene Konzept zu halten und die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (2), Hohmann (1), Holtkötter (6), Krechel (3), Panzer (6), Krause (1), Grzeschik, Munck, Büscher (3), Hartmann (2), Klein (6/3), Reese

Mangelnde Chancenauswertung führt zur vierten Niederlage im siebten Spiel

Wieder einmal startete Kastel besser, wieder einmal kam es zum Leistungseinbruch, und erneut steht man mit leeren Händen da: die Handballer der TG Kastel können auch gegen die HSG Lollar/Ruttershausen den Hebel nicht mehr entscheidend umlegen und müssen sich trotz kämpferischer Leistung an Ende knapp mit 22:24 geschlagen geben.

Wie schon in den vergangenen Partien startete man gut in die Partie. Über die linke Angriffsseite konnte man die Ballgewinne mit schnellen Gegenstößen in einfache Tore umwandeln. Wenn man ein Ball den Weg aufs Kasteler Gehäuse fand, war er sichere beute für Keeper Sven Schiebeler. Doch schon in der Anfangsphase schlichen sich etliche ausgelassene Großchancen ein, wodurch die Führung eigentlich noch deutlicher hätte ausfallen müssen. Nach gegnerischem Time-Out kam der Gegner deutlich besser in die Partie, vom zwischenzeitlich 9:5 kämpfte sich der Gegner in der 25 Spielminute auf 9:9 heran. Da man bis zur Pause weitere gute Chancen ungenutzt blieb, kassierte man quasi mit dem Halbzeitpfiff den Treffer zum 10:11 Pausenstand, der erste Rückstand am heutigen Abend.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war Kastel völlig von der Rolle. In der Abwehr arbeitete man nicht mehr im Verbund und wirkte vor allem mental nicht gänzlich anwesend. Während Lollar den Vorsprung weiter ausbaute, tat sich Kastel im eigenen Angriff weiter schwer. Beim Stand von 11:15 zog Trainer Kalli Klein die Reißleine und sortierte seine Mannschaft noch einmal neu. In der Folge entwickelte sich eine Partie, in der Kastel nun bemüht war, den Anschluss wieder herzustellen. Meist pendelte sich der Vorsprung aber zwischen drei und vier Toren ein. Immer, wenn man die Chance hatte zu verkürzen, fand der Gegner doch noch die entscheidende Lücke. In den letzten zehn Minuten keimte auf Lasteler Seite noch einmal Hoffnung auf. Durch zwei schnelle Treffer kurz vor Ende war man tatsächlich noch einmal auf ein Tor heran gekommen. Als man 90 Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz kam, hatte man alle Karten in der eigenen Hand. Doch als man gleich zwei Würfe hinter einander vergab und der Gegner wieder in Ballbesitz kam, konnte Lollar im Gegenzug den Treffer zum 22:24 erzielen und die Partie war entschieden.

Am 11.11 empfängt man um 17:30 Uhr  die TSG Eppstein. Die Mannschaft wird erneut alles geben, um zwei wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt zu sammeln.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer, Hohmann (1), Holtkötter (5), Krechel (2), Panzer (5), Krause (2), Grzeschik (2), T. Fischer  (3/1), Hartmann, Klein (2), Reese

(Tobias Fischer)

Schwache Abwehrleistung beschert Auswärtspleite in Heuchelheim

Kastel bleibt in der fremde weiter ohne Sieg. Gegen den Aufsteiger aus Heuchelheim musste man sich nach schwacher Abwehrleistung 34:28 (17:16) geschlagen geben und verpasst es damit, sich ins gesicherte Tabellen Mittelfeld vorzuschieben.

Zunächst erwischte Kastel einen Start nach Maß. Im Angriff brachte man sich in aussichtsreiche Wurfpositionen und erspielte sich schnell einen 4:1 Vorsprung. Doch in der Deckung offenbarte man nun zu große Lücken für den gegnerischen Kreisläufer, der binnen weniger Angriffe mehrfach zum Torerfolg kam. zu oft verlor man die direkten 1:1 Situationen, sodass der Gegner frei von 6 Metern zum Wurf kam. hinzu kam, dass einige technische Fehler nicht erkannt wurden und der Gegner so zu teils irregulären Treffern kam. aus der Führung wurde zur Mitte der ersten Halbzeit erstmals ein Rückstand. Im Angriff spielte man zu konzeptlos und gab den Ball viel zu einfach wieder her. Trotz zwischenzeitlichen 14:10 Rückstands kämpfte man sich zurück in die Partie und konnte bis zur Pause auf 17:16 verkürzen.

Mit einer offensiveren Deckung wollte man den Gegner früher im 1:1 stellen, um so die freien Würfe von 6 Metern zu verhindern. Doch fehlende Laufbereitschaft ließ die Lücken für den Gegner zu groß werden, mit einfachsten Abläufen kam der Gegner in der Folge zum Torerfolg. Im Angriff spielte man dem Gegner die Bälle reihenweise in die Hände und so wuchs der Rückstand nach zehn Minuten bereits auf fünf Treffer an. Auch in der Folge trat keine Besserung ein. Auch wenn man immer wieder gute Phasen hatte, der Gegner fand immer wieder die entscheidende Lücke und bekam den Ball doch noch ins Tor. Auch wenn der Rückstand zehn Minuten vor dem Ende bereits auf 27:20 angewachsen war, war Kastel gewillt, das Spiel bis zum Schluss noch enger zu gestalten. Ein kleiner Zwischenspurt auf 28:24 ließ Kastel knapp sieben Minuten vor dem Ende noch einmal kurz hoffen, doch zur Wende reichte es heute nicht mehr. Der Gegner spielte die letzten Minuten routiniert zu Ende und so musste man sich am Ende verdientermaßen 34:28 geschlagen geben.

Im Kasteler Spiel fehlt in dieser Saison bislang die nötige Konstanz. Auf gute Spiele folgt immer wieder der Rückfall in alte Muster. In der kommenden Partie empfängt man mit der HSG Lollar/Ruttershausen eine Mannschaft, die mit 4:8 Punkten eine ebenfalls durchwachsene Runde spielt. Der Gegner bringt jedoch enorm viel Qualität mit und um hier etwas Zählbares mitzunehmen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Und im Hinblick auf die restliche Saison, die dringend benötigte Konstanz.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer, Hohmann (1), Holtkötter (6), Panzer (6), Krause (1), Grzeschik (6/3), T. Fischer (4), Büscher (2), Hartmann (2), Klein, Reese

(Tobias Fischer)

 

Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen konnten die Handballer der TG Kastel am vergangenen Sonntag einen verdienten 31:24 (18:8) Sieg einfahren und präsentierten sich insbesondere in der ersten Halbzeit in Bestform. Das Team steht somit nach fünf Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber diese Partie. Die zuletzt schwächelnde Abwehr, präsentierte sich wieder deutlich bissiger und ließ den Gegner kaum brauchbare Chancen kreieren. Der Gegner versuchte mit einer 3:2:1 Deckung für Unruhe im Aufbauspiel zu sorgen. Doch anders als in den vergangenen Partien war jeder torgefährlich und Kastel war über alle Positionen erfolgreich. Wettenberg fand zwischenzeitlich kein Mittel mehr gegen bärenstarke Kasteler. Zwischen der fünften und der 20. Spielminute legte Kastel einen 11:1-Lauf hin und war in allen Belangen überlegen. Der Gegner agierte in der Folge mit sieben Feldspielern und kam so zu vermehrten Chancen. Der Vorsprung von 10 Toren konnte jedoch bis zur Halbzeit beim Stand von 18:8 gehalten werden.

Nachdem die zweite Halbzeit zunächst ausgeglichen begann, ließ Kastel in der Folge die Zügel zu sehr schleifen. In der Abwehr fehlte zu oft die Absprache beim siebten Feldspieler, man löste sich zu spät aus den Sperren und im Angriff fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Zwar konnte Torwart Sven Schiebeler etliche freie Bälle parieren, doch der Vorsprung wurde immer kleiner, bis der Gegner zwischenzeitlich wieder auf drei Tore herankam. Anders als in den anderen Spielen schaffte es Kastel diesmal aber, den Schalter wieder umzulegen. In der Abwehr wurde wieder aggressiver verteidigt und das schnelle Umschaltspiel sorgte für leichte Treffer aus dem Gegenstoß. Vier Treffer in Folge sorgten Fünf Minuten vor dem Ende für klare Verhältnisse und so konnte Kastel am Ende einen verdienten 31:24 Heimsieg feiern.

Kommenden Sonntag gastiert man beim Aufsteiger aus Heuchelheim. Der Gegner weist ein ebenfalls ausgeglichenes Punktekonto auf und konnte neben Goldstein auch Griedel eine Niederlage beifügen. Um hier etwas Zählbares mitzunehmen, muss die Mannschaft gerade in der Abwehr eine ähnlich gute Leistung wie gegen Wettenberg abrufen. Doch die Mannschaft ist auf einem guten Weg und will einen weiteren Schritt Richtung gesichertes Mittelfeld gehen.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (3), Hohmann (4), Holtkötter (3), Krechel (2), Panzer (7), Krause, Grzeschik (7/7), T. Fischer (2), Büscher (2), Hartmann (1), Reese

(Tobias Fischer)

Mitte der zweiten Halbzeit sah alles nach einem Kasteler Sieg aus. Doch die Summe aus technischen Fehlern im Angriff und einem unzureichenden Deckungsverhalten sorgte für die zweite Pleite im vierten Spiel. So kam man gegen den Gegner aus Griedel nicht über ein 26:31 (14:14) heraus und muss sich in den kommenden Wochen in der Tabelle nach unten orientieren.

Der Start in die Partie verlief ausgeglichen. Nachdem sich Griedel zu Beginn auf 2:4 absetzen konnte, schafften es die Kasteler den Rückstand binnen weniger Minuten zu egalisieren und selbst in Führung zu gehen. Leider verletzte sich Piotr Büscher schon nach wenigen Minuten am Knie und er konnte für den Rest der Partie nicht mehr eingreifen. In der Folge verpasste man es zu oft, die Führung auszubauen und der Gegner blieb im Spiel. In der eigenen Deckung fehlte es an der nötigen Aggressivität, was dazu führte, dass der Gegner die Kasteler Deckung gut in Bewegung brachte und sich somit Räume für die gefährlichen 1:1 Situationen schaffte. Auch die Umstellung auf eine offensivere Deckung änderte nichts. So schaffte es der Gegner bis zur Halbzeit auf 14:14 zu verkürzen.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste. Im Angriff ließ man klare Chancen ungenutzt und musste deshalb zunächst einem Rückstand hinterher rennen. Doch die Mannschaft fing sich, konnte durch zwei Zeitstrafen Mitte der zweiten Hälfte  erstmals eine drei-Tore Führung erspielen. Auch vom Gegner kam in dieser Phase kaum noch ein gefährlicher Angriff auf das Kasteler Gehäuse. Doch anstatt den Sack zu zu machen, summierten sich erneut die technischen Fehler und das Abwehrspielen stellte man in dieser Phase gänzlich ein. Ganze sieben Minuten blieb man ohne Treffer und plötzlich sah man sich selbst mit drei Toren im Hintertreffen. Durch eine offene Manndeckung versuchte man am Ende den Gegner noch einmal zu schnellen Ballverlusten zu bringen. Doch die Partie konnte nicht mehr entscheidend umgestoßen werden und so musste man sich am Ende deutlich mit 26:31 geschlagen geben.

Nicht eine Zeitstrafe, gerade mal eine gelbe Karte. Leider ist diese Bilanz heute kein Qualitätsnachweis für saubere Abwehrarbeit sondern ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft derzeit kollektiv nicht die nötige Aggressivität auf die Platte bringt. In den kommenden Einheiten wartet viel Arbeit auf die Mannschaft um Coach Kalli Klein. Doch die Mannschaft wird alles daran setzen, den derzeitigen Negativtrend zu stoppen um gegen Wettenberg am kommenden Sonntag den ersten Heimsieg feiern zu können.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); S. Fischer (3), Hohmann, Holtkötter (7), Müller, Panzer (4), Krause (3), Grzeschik (6/5), T. Fischer (1), Büscher (1), Hartmann (1), Reese, Dankelmann

(Tobias Fischer)

Nach dem Klassenerhalt werden wir in der nächsten Saison wieder an dieser Stelle berichten.

Eine kleine Bitte

Liebe Sportfreunde,

bitte teilt uns mit, wenn sich eure Adresse oder Bankverbindung ändern.

Ihr erhaltet so wichtige Post und erspart dem Verein Kosten für unnötige Rückbuchungen.

Vielen Dank!