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Leistungssteigerung in Halbzeit zwei reicht nicht aus

Auch im vierten Spiel in Folge keine Punkte- gegen den Tabellenvorletzten aus Wettenberg konnte man in Halbzeit zwei zwar viele gute Ansätze sehen, musste sich am Ende dennoch mit 33:30 (16:13) geschlagen geben.

Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der man gegen die offensiv agierenden Gastgeber zwar viel investieren musste, aber dennoch zum Torerfolg kam. Als großes Manko entpuppte sich die eigene Defensive, in der man sich insbesondere im Mittelblock zu passiv verhielt. der Gegner konnte immer wieder ungestört sein Spiel aufbauen und kam ein ums andere Mal zu freien Torabschlüssen. Zwar konnte man nie in Führung gehen, doch der Anschluss konnte gehalten werden. doch jedes Mal, wenn man wieder in Schlagdistanz war, schlichen sich Fehler in der Defensive ein, die es dem Gegner erlaubten, erneut mit 2-3 Treffern in Front zu gehen. Bereits zur Halbzeit kassierte man 16 Treffer gegen einen Gegner, der zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein Tor aus der zweiten Reihe erzielt hat.

Nachdem die ersten Minuten der Rückstand nicht verkürzt werden konnte, schaffte man es vermehrt Ballverluste zu provozieren. Durch Treffer aus der ersten und zweiten Welle konnte man in der 38. Spielminute erstmalig wieder ausgleichen. Beim 20:21 konnte man seit dem 1:2 wieder die Führung übernehmen und  zwang den Gegner zu einem Time-Out. Zu diesem Zeitpunkt schien Kastel die Kontrolle über das Spiel gewonnen zu haben.  Als man im Anschluss eine Zeitstrafe kassierte, ließ man die nötige Ruhe im eigenen Angriffsspiel vermissen und musste die Führung wieder abgeben. Als man in den folgenden Minuten in eigener Überzahl selbst die Chance hatte, das Spiel wieder zu drehen, traf man mehrfach in Folge die falsche Entscheidung und statt zu verkürzen, wuchs der Rückstand weiter an. Fünf Minuten ohne Treffer nutzte der Gegner, um neun Minuten vor dem Ende auf 26:22 davon zu ziehen. In der Folge versuchte man mit verschiedenen offenen Deckungsvarianten noch einmal schnell in Ballbesitz zu kommen. Doch der Gegner verteidigte seinen Vorsprung, auch wenn er dies nicht immer mit sportlich fairen Mitteln tat. Nach dem völlig überharten Einsteigen gegen Christian Panzer und der berechtigten roten Karte bleibt abzuwarten, ob er für die kommende Partie einsatzfähig ist. Auch das Verhalten der Wettenberger Bank, während Panzer minutenlang behandelt werden musste, ist mehr als fraglich. auch wenn man am Ende noch einmal alles in die Waagschale geworfen hat, um die Partie zu drehen, musste man sich am Ende mit 33:30 geschlagen geben.

Nach einer katastrophalen Abwehrleistung in Halbzeit eins hat man es in der zweiten Hälfte nicht geschafft, das Niveau beizubehalten und in Summe zu viele Fehler produziert, um etwas Zählbares mitzunehmen.

TG Kastel: Finger, Schiebeler (im Tor); Jezidzic (2), S. Fischer, Hohmann (4), Holtkötter (6), Panzer (5), Krause, Grzeschik (1), T. Fischer (6/2), Büscher (5), Hartmann, Munck (1)

(Tobias Fischer)

Eine Antwort auf Leider verloren (24.03.2018)

  • Ralf Schmitz sagt:

    Ich habe mir die Situation, die zur roten Karte geführt hat gestern ca. 10 x in verschiedenen Geschwindigkeiten auf den Video des Spiels in Sport Lounge angesehen. Sorry, ein „völlig überhartes Einsteigen“ und eine „berechtigte Rote Karte“ kann ich darauf nicht erkennen.

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